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Was ist Entfeuchtung?
Denken wir an Feuchtigkeit, so meinen wir meist Nebel, Nässe und schwüle Atmosphäre. Wir unterscheiden zwei Arten:
- die klimatisch bedingte und - die durch Schäden und physikalische Einflüsse entstandene.
Zu hohe Feuchtigkeit schädigt und lähmt den Menschen an Körper und Psyche und zerstört Materialien und Naturprodukte fast jeder Art. Die Wissenschaft sagt uns, dass die klimatischen Verhältnisse zu zwei Drittel durch Feuchtigkeit bestimmt werden .
Unser Wohlbefinden sowie unsere Arbeitsenergie und -lust werden also mehr durch den Feuchtigkeitsgehalt als durch Wärme und Kälte bestimmt. Bis vor wenigen Jahren waren die Menschen, Tiere und Materialien schutzlos den Feuchtigkeitsemissionen ausgeliefert. Heute kann man sich in den Räumlichkeiten wirksam dagegen wehren.
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Wie arbeitet ein Entfeuchter?
Ein im Gerät eingebauter, leise laufender Ventilator saugt die feuchte Raumluft an und leitet sie über die Kühlflächen eines Kompressor-Aggregates, wo sie unter den Taupunkt abgekühlt wird. Dadurch kondensiert das sich in der Luft befindliche Wasser und tropft in den Wassereimer oder läuft über den anschließbaren Wasserschlauch ab. Die entfeuchtete Luft wird dann am Kondensator wieder erwärmt, sodass kein Wärmeverlust entsteht. Die Entfeuchter arbeiten energiesparend und problemlos. Ein eingebauter Hygrostat regelt den Betrieb vollautomatisch.
Sobald der programmierte Wert erreicht ist, schaltet das Gerät ab und beginnt erst wieder zu arbeiten, wenn die Luftfeuchtigkeit erneut angestiegen ist.
Der Wassereimer ist mit einem Schwimmer ausgerüstet. Dieser verhindert das Überlaufen des Eimers, indem er den Unterbrecher betätigt, der Motor und Kompressor ausschaltet, wenn das Wasser bis zur Markierung steigt. Somit ist ein Überlaufen des Wassers unmöglich und eine Überwachungskontrolle überflüssig. Zudem orientieren Kontrolllampen über die Funktion des Gerätes.
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Feuchte Luft macht krank
Sie führt zu
- Allergien und Depressionen - Arbeits- und Lebensunlust - Arthritis, Rheumatismus, Lungen- und Bronchialkrankheiten - Vermehrte Gefahr für Infektionskrankheiten, da Feuchtigkeit in hohem Masse Bakterien aufnimmt.
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Feuchtigkeitsschäden
Feuchte Luft wirkt schleichend und hat in kurzer Zeit üble Auswirkungen:
- unhygienisches Wohnklima, muffige und modrige Gerüche, Fäulnis - Konservierung der "Düfte" aus Küche, Bad, Kellerräumlichkeiten - Nährboden für Bakterien und Ungeziefer - Schäden an Mauern, Wänden, Decken, Tapeten und Teppichen - Farbschäden, braune Flecken, graue Kreise und Abblättern der Lacke - Mehltau (Schimmel) auf Nahrungsmittelvorräten, Lagerbeständen, Schuhen und Lederwaren - Schäden an Gemälden, Gobelins, Vorhängen und Gardinen - Schäden an Möbeln durch Verziehen und Verwerfen der Holzfurniere, Schwellen von Schubladen, Türen und Fensterrahmen - Faulen von Türen und Balkenstützen - Beschädigung von Büchern, Kleidern, Pelzen, Fotografien und Stoffen - Verpappung und Verfärbung von Papieren, Akten und Dokumenten - Rost auf metallischen Gegenständen, Schrauben, Nägeln, Schlössern, Werkzeugen, Spielsachen, Geräten und Apparaten aller Art - Kleben von Fotos, Folien und Briefmarkensammlungen
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Feuchte Luft kostet viel Geld
- Verbrauch von mehr Heizenergie, da der Wassergehalt in der Luft mit erwärmt werden muss. - Zur Erwärmung von feuchtigkeitsgesättigter Luft auf eine mittlere Raumtemperatur von 20 Grad ist ein Energiemehrverbrauch von 10 bis 20% erforderlich
FAZIT: Feuchte Luft ist schädlich, gesundheitsgefährdend und teuer!
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